20Mai2018

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Was sind Vitamine fürs Herz? Zusätzlich zur physischen Hilfe ist für uns die geistige Unterstützung ebenso von großer Bedeutung. „Vitamine fürs Herz“ ist der Titel einer Reihe, in der wir monatlich neue Beiträge veröffentlichen. Die Vitamine sind Zusammenstellungen aus Textauszügen, die wir mit freundlicher Genehmigung der Autoren auf unserer Webseite präsentieren dürfen. Da wir von Lesern so gute Reaktionen darauf bekommen, möchten wir sie hier teilen und hoffen, dass sie so auch vielen anderen große Freude bringen können.
Vitamine fürs Herz
von Marie Story:

Es gibt keine historische Aufzeichnung über den Tag der Geburt Jesu. Doch es gibt Spekulationen – manche behaupten, er wäre im Frühling, andere wiederum meinen, er wäre im Herbst gewesen – doch niemand weiß genau, welcher der Tag Seiner Geburt war. Es gibt keinen historischen Beweis für die Geburt Jesu am 25. Dezember. Genauso sind wir ziemlich sicher, dass es keinen Weihnachtsbaum gab, keine gebratenen Gänse oder Sternsinger-besuche. Warum also feiern wir Seine Geburt am 25. Dezember? Und was hat es mit dem Baum und den Sternsingern auf sich und mit all den übrigen unserer modernen Traditionen?

Erst um 350 nach Christus begann man, die Geburt Jesu am 25. Dezember zu feiern. Danach dauerte es noch viele hunderte von Jahren, bevor man Weihnachten als eine Feier der Geburt Jesu akzeptierte, hauptsächlich, weil viele unserer Weihnachtstraditionen ihren Ursprung in der alten Geschichte der Heiden finden. Der 25. Dezember war ursprünglich die Geburtsfeier des Sohnes der Isis, einer ägyptischen Göttin. Ausgelassen feiern und sich beschenken, waren Bestandteile dieses Festes. Die Römer begingen die jährliche Wintersonnenwende mit Essen, Trinken und Belustigungen. Aus Rom stammt auch die Tradition der Sternsinger– oder „Fatzkes“ – wie sie genannt wurden. Sie kleideten sich in Kostüme und zogen von Haus zu Haus, um ihre Nachbarn zu belustigen. Der Weihnachtsbaum entstammt gemeinsamen Traditionen in Europa, da immergrüne Bäume als Symbole des Glücks betrachtet wurden. Die Druiden verwendeten immergrüne Bäume als religiöses Symbol und beteten die Bäume an.

Im Laufe der Bekehrung des römischen Reiches wurden viele ihrer Traditionen in diesen christlichen Feiertag einbezogen.

Warum erwähne ich das also? Weil man diese Aspekte nahm und damit auf Weihnachten ein schlechtes Licht werfen wollte. Nichtchristen nahmen oft diese Fakten, um dem Christentum eins auszuwischen, eine Religion der „Nachäffer“. Auf der anderen Seite haben manche Christen wegen des heidnischen Hintergrunds der diversen Weihnachtstraditionen Weihnachten völlig vermieden. Beides sind meines Erachtens bedauernswerte Reaktionen. Jesus hat Verständnis für die breite Vielfalt der Kulturen und deren Hintergründe und statt von den Menschen zu verlangen, alles, was sie kennen und was ihnen Spaß macht, abzulegen, wird Er Bestandteil unserer Welt. Jesus begegnet dir dort, wo du bist. Er entwickelte keinen riesigen Lernprozess, um Ihm nahe zu kommen. Er erwartet nicht von dir, dass du dich änderst, bevor Er dich akzeptiert. Er wartet nicht darauf, bis du einen gewissen Grad der Vollkommenheit erreicht hast, bevor Er dich annimmt. Jesus sagt, Er akzeptiert jeden, der zu Ihm kommt, egal wer man ist, Er wird einen nicht abweisen. Wenn du zu Ihm kommst, akzeptiert Er dich mit offenen Armen.

Beim Lesen über das Leben Jesu war es für mich interessant zu sehen, wie Er sich anglich, um sich den Bedürfnissen eines jeden anzupassen, mit dem Er in Kontakt kam. Als Er mit Nikodemus zusammen war – ein intellektuelles, hochrangiges Mitglied der Tempelgeistlichkeit – sprach Jesus mit ihm auf eine Art, die sein Interesse erregte und seinen Intellekt herausforderte. Von Kindern umgeben nahm Er sie auf Seinen Arm und redete mit ihnen. Unter den Steuereinnehmern und Sündern begab Er sich in ihre Wohnungen, trank und lachte mit ihnen. Nachdem Er eine große Zuhörerschaft unterrichtet hatte, wusste Er, ihre wichtigste Sorge war jetzt der Hunger und so versorgte Er sie etliche Male.

Ob mit einer Menge oder einzelnen, Jesus unternahm, was immer nötig war, jeden einzelnen zu erreichen und ihm zu zeigen, wie lieb Er ihn hat. Derart lebte und starb Jesus, und das war auch der Grund, warum Er auf die Erde kam. Er wurde wie wir. Er nahm die Gestalt eines Menschen an, kam zu uns und besudelte sich mit uns. Er hatte mit unserem Alltag, Hunger und Erschöpfung zu tun. Bestimmt verließ Ihn gelegentlich der Mut. Doch Er machte unsere menschlichen Erfahrungen mit, um mit uns fühlen zu können und zu verstehen, was für uns wichtig ist.

Er vermag das zu nehmen, was du kennst und liebst – das, was dir wichtig ist, wie etwa deine Weihnachtstraditionen – und verleiht ihnen eine noch größere Bedeutung. Wenn du nun dabei bist, deine Weihnachtsfeier zu genießen, deine Geschenke zu öffnen, Weihnachtslieder zu singen und gut zu speisen, dann lass diese Dinge dich an die große Liebe Jesu für dich erinnern. Nimm jede dieser dir lieben Traditionen und lass sie dich auf das große Geschenk hinweisen, das Jesus jedem von uns gegeben hat, indem Er auf die Erde kam, und für uns lebte und starb.

„Jedes Mal ist Weihnachten, wenn du Gott andere durch dich lieben lässt. Ja, es ist jedes Mal Weihnachten, wenn du deinen Bruder anlächelst und ihm deine Hand reichst.“ – Mutter Teresa

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