26September2018

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Was sind Vitamine fürs Herz? Zusätzlich zur physischen Hilfe ist für uns die geistige Unterstützung ebenso von großer Bedeutung. „Vitamine fürs Herz“ ist der Titel einer Reihe, in der wir monatlich neue Beiträge veröffentlichen. Die Vitamine sind Zusammenstellungen aus Textauszügen, die wir mit freundlicher Genehmigung der Autoren auf unserer Webseite präsentieren dürfen. Da wir von Lesern so gute Reaktionen darauf bekommen, möchten wir sie hier teilen und hoffen, dass sie so auch vielen anderen große Freude bringen können.
Vitamine fürs Herz

Die Kunst, jemand anderes zu akzeptieren

Eine Zusammenstellung:

Wir stecken voller Vorurteile; gegen die Reichen oder die Armen, die Klugen oder die Langsamen, die Hageren oder die Dicken. Es ist nur normal, Vorurteile zu entwickeln, es zeugt aber von Edelmut sie zu überwinden. – Verfasser unbekannt.

Unser Mut wird erprobt, wenn wir in der Minderheit sind. Unsere Toleranz aber wird erprobt, wenn wir in der Überzahl sind. – Ralph W. Sockman.

Unsere Gedanken sind unsichtbare Hände, mit denen wir die Menschen formen, denen wir begegnen. Was immer wir über sie denken, das werden sie für uns. – Richard Cowper.

Wir sollten ausschließlich ein Ziel vor Augen haben, das Wohl der Menschheit; lasst uns in Bezug auf die Sprache, Nationalität oder Religion alles Selbstinteresse ablegen. — John Amos Comenius.

Die Kunst, jemand anderes zu akzeptieren, ist die Kunst, jemanden, der dir gerade einen kleinen Gefallen getan hat, dazu zu bringen, sich zu wünschen, er hätte dir einen größeren Gefallen getan. — Martin Luther King, Jr.

Urteile hindern uns daran, das Gute zu sehen, das unter der Oberfläche liegt. – Wayne W. Dye.r

Wenn du andere richtest, bleibt dir keine Zeit, sie zu lieben. – Mutter Teresa.

Das Gesetz des Müllwagens

Eines Tages nahm ich mir ein Taxi zum Flughafen. Wir befanden uns auf der rechten Spur, als unerwartet ein schwarzer Wagen aus seiner Parklücke direkt vor uns herausfuhr. Mein Taxifahrer drückte auf die Bremse, wir rutschten und verfehlten das Auto um wenige Zentimeter! Der andere Fahrer warf seinen Kopf herum und ließ eine Schimpftirade auf uns los. Mein Taxifahrer lächelte einfach und winkte dem Anderen zu. Er war ausgesprochen freundlich.

„Wieso haben Sie sich gerade so verhalten?“, fragte ich, „Der Typ hätte Ihnen fast Ihren Wagen ruiniert und uns ins Hospital geschickt!?“

Damit begann mein Taxifahrer, mir zu erklären, was ich jetzt „Das Gesetz des Müllwagens“ nenne.

Er führte aus, wie viele Leute Müllwagen ähneln. Sie laufen herum, vollgepackt mit Müll, voller Frustrationen, Ärger und Enttäuschungen. Wenn sich der Müll auftürmt, müssen sie einen Platz finden, wo sie ihn abladen können und manchmal laden sie ihn auf dir ab. Nimm es nicht persönlich! Lächle einfach, winke, wünsche ihnen alles Gute und gehe weiter. Auf keinen Fall nimm ihren Müll und lade ihn auf andere Leute bei deiner Arbeit, zuhause oder auf der Straße ab.

Fazit ist, lass Müllwagen nicht deinen Tag bestimmen. Das Leben ist zu kurz, als dass es sich lohnen würde, morgens mit Reue aufzuwachen. Hab die Menschen lieb, die dich korrekt behandeln. Bete für jene, die es nicht tun.

Das Leben besteht zu 10 Prozent aus dem, was du aus ihm machst und zu neunzig Prozent daraus, wie du es verkraftest.

Die drei Siebe

Einst lief Sokrates durch die Straßen von Athen.

Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“

„Warte einmal“, unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“

„Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“, fragte der Mann überrascht.

„Lass es uns ausprobieren“, schlug Sokrates vor.

„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“

„Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“

„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, was du über meinen Freund erzählen möchtest?“

Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil! … “

„Hm“, sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“

„Nein, nicht wirklich notwendig“, antwortete der Mann.

„Nun“, sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“

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