19Juli2018

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Sep 2010

10 jähriges Jubiläum von Aktive Direkt Hilfe

10 jähriges Jubiläum vom ADH e.V. Rückschau auf die letzten 10 Jahre. Suche nach einem neuen Stück Land für unser nächstes Projekt, kein leichtes Unterfangen in Kinshasa, da es viel Betrug beim Landverkauf gibt und die Preise inzwischen sehr hoch gestiegen sind.

Vor 10 Jahren gründeten wir den gemeinnützigen Verein Aktive Direkt Hilfe und sind seitdem aktiv Hilfe direkt zu den Bedürftigen zu bringen, für die sie bestimmt ist. Hier sind ein paar Höhepunkte unserer Aktivitäten:

2000 nahmen wir teil an medizinischen Gratis-Versorgungs-Camps in Nigeria und verschifften  einen Container nach Guinea. Wir verteilten die humanitären Hilfsgüter an Flüchtlinge aus Sierra Leone und Liberia sowie an Notdürftige in Conakry.

2001 verteilten wir Mais an die Bedürftigsten in Ost-Sambia, die in einer großen Flut ihre Ernte verloren hatten und Hunger litten.

2002 – 2003 verschifften wir unseren nächsten Container nach Kamerun und verteilten die Hilfsgüter an verschiedene Institutionen in Douala und Jaunde sowie an Pygmäen, die sich langsam am Regenwaldrand ansiedeln, da diese immer mehr abgeholzt werden, und sie dadurch ihr Jagd Gut verlieren.

2003 – 2004 nach dem verheerenden Bürgerkrieg im Kongo kamen wir nach Kinshasa, importierten unseren dritten Container und verteilten die Hilfsgüter an Bedürftige dort.

2005 Aus gesundheitlichen Gründen gingen wir nach Süd Afrika für ein Jahr und halfen Kollegen dort mit ihrer Arbeit in Schulen usw.

2006 war der Anfang unserer Arbeit mit Waisenkindern in Kinshasa. Wir brachten ihnen Lebensmittel und Medikamente, kauften zwei Hektar Land für sie mit einfachen Landwirtschafts-Werkzeugen und starteten erste Patenschaften in Europa für ihre regelmäßige Unterstützung.

2007 – 2010 versorgen wir 100 Waisenkinder mit Lebensmitteln und medizinischer Betreuung. Wir entwickeln ein Landwirtschafts-Projekt als ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ mit Obstbäumen und hunderten von Ananas, die sich jetzt gut vermehren und ihnen erste Finanzen einbringen.

2008 – 2010 bezahlen wir das Schulgeld für die Kinder, die bisher nicht in die Schule gehen konnten, weil sie kein Geld dafür hatten, so dass jetzt alle 100 Kinder zur Schule gehen.

2010 legten wir das Fundament für ihre eigene Schule, die sich gerade im Aufbau befindet.

 Zwei unserer Teammitglieder übergeben dieses Projekt an die örtliche Organisation, mit der wir es gemeinsam begonnen hatten, und kümmern sich darum, dass die Kinder weiter gut versorgt werden. Dies ermöglicht es uns ein zweites ähnliches Projekt in einem anderen Stadtteil von Kinshasa anzufangen. Dazu suchen wir ein geeignetes Stück Land, wo wir eine Schule für weitere 100 unterprivilegierte Kinder errichten wollen, um ihnen freien Unterricht zu geben, den sie sonst nicht bekommen würden, da die untere Bevölkerungsschicht das Schulgeld nicht bezahlen kann. Später würden wir auch gerne   in einfachem Handwerk wie Nähen, Schreinerarbeiten usw. anbieten. Es gibt viele Möglichkeiten das Projekt zu erweitern – hängt nur von den Finanzen ab, die wir erhalten.

Wie man das Projekt unterstützen kann

Um diese Pläne verwirklichen zu können, benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung – für das Grundstück, das Schulgebäude mit den laufenden Kosten für den Unterricht und ein besseres Fahrzeug für die rauen Straßen. Da wir diese Arbeit ehrenamtlich und vollzeitig ausüben und im Kongo leben, brauchen wir auch Unterstützung für die Ausgaben von unserem Team und die örtlichen Mitarbeiter, was im Endeffekt alles dem Projekt zugutekommt. Man kann das Projekt allgemein unterstützen oder auch Patenschaften übernehmen.

Außer dem humanitären Zweig gibt es bei unserer Arbeit eine weitere wichtige Aufgabe, die nicht so leicht sicht- oder messbar ist, aber auch sehr hohe Bedeutung hat. Alle Menschen, besonders in schwer betroffenen Gebieten, brauchen Ermutigung, Motivation und guten Rat, wie sie am besten mit ihrer schwierigen Situation klar kommen. Es ist auch sehr wichtig für uns die richtigen örtlichen Mitarbeiter zu finden und einzuarbeiten, die eines Tages unsere Arbeit übernehmen sollen. Um all dies zu erreichen bieten wir Seminare, öffentliche Veranstaltungen und persönliche Gespräche an.

Unsere Jahresberichte

Die mangelhafte Infrastruktur macht es uns schwer den Teufelskreis der Armut und vielen Hindernisse im Landesinneren zu durchbrechen.

Schulgebäude für Mushapo

Rundbriefe

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