26September2018

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Mär 2010

Veränderungen sind gut für uns

Die Verantwortung für ein funktionierendes Projekt wird übertragen an eine lokale Kongolesische Organisation, die sich nun um den Aufbau und den Schulbetrieb kümmern wird. Hilfe zur Selbsthilfe! Ein neues Projekt starten oder ein bereits bestehendes Projekt unterstützen? Vor dieser Frage standen wir und haben uns nach guter Überlegung entschieden.

Die letzten drei Jahre arbeiteten wir mit Pastor Theophile und seiner Organisation SABEC zusammen und unterstützten 100 Waisenkindermit Lebensmitteln. Wir haben auch zwei Hektar Land in Mokali für sie gekauft und verschiedene Obstbäume einschließlich ca. 700 Ananasstauden angepflanzt, welche dort gut gedeihen. Seit fast zwei Jahren bezahlen wir auch das Schulgeld für die Kinder, die bisher nicht in die Schule gehen konnten.

Dieses Projekt startete gemeinsam zwischen uns und unseren Partnern. Seit ca. einem Jahr, als es darum ging, eine Schule für die Kinder zu bauen, stellten wir fest, dass sie mehr und mehr unabhängig von uns arbeiten wollten. Wir sahen, dass es besser wäre, ihnen das Ganze langsam zu übergeben und ihnen zu helfen, auf eigenen Beinen zu stehen. P. Theophile sagte: „Es ist gut so für uns, sonst schlafen wir ein.“ Übergabe unseres ersten Projektes Er sagte auch, wenn wir das Fundament für die Schule bauen würden, dass er andere Leute für den Rest finden würde. Wir erklärten uns bereit dazu, und das Fundament steht fast fertig einschließlich Hunderten von Steinen für das Gebäude.

Um ihnen Zeit zu geben neue Kontakte zu knüpfen und sicherzustellen, dass die Kinder in der Übergangszeit gut versorgt sind, boten wir an das Projekt ein halbes Jahr weiter zu unterstützen. Wir helfen ihnen auch dabei andere örtliche Sponsoren zu finden. Zwei Organisationen haben schon Interesse gezeigt und wollen mitmachen. Das Landwirtschaftsprojekt bedeutet eine weitere Hilfe, denn es generiert langsam Einkommen. Jede Ananas bringt ca. 1 bis 1.5 $ und gibt ein bis zwei Ableger pro Jahr, was mehr Einnahmen bedeutet. Statt ihnen einen Fisch zu geben, lehrt es sie selbst zu fischen – Hilfe zur Selbsthilfe. 

Weitere Fortschritte wurden dahingehend erzielt, die Gesundheitslage der Kinder zu verbessern. Eine Abmachung mit einem medizinischen Zentrum dort wurde arrangiert, dass wir ihnen Medikamente bringen, und sie dafür die Kinder umsonst behandeln, wenn nötig. Außerdem hatten wir wieder einen ganz speziellen Besucher aus Deutschland. Frau Dr. Martha, mit Wolfgangs Familie verwandt, nahm sich einen ganzen Monat Urlaub, nur um die Kinder hier zu untersuchen und zu behandeln. Aufopferungswillig tat sie alles, was sie konnte für so viele Kinder wie möglich, einschließlich 100 Kindern aus dem Waisenhaus, wo wir Anissa fanden.

Beginn unseres neuen Projektes

Bevor wir mit einem neuen Projekt anfangen konnten, mussten wir uns entscheiden, ob wir andere existierende unterstützen oder ein eigenes gründen sollten. Es gibt viel Pro und Contra auf beiden Seiten. Wenn man ein existierendes Projekt unterstützt, kann man zwar helfen es zu verbessern, ist aber eingeschränkt in dem, was und wie man etwas erreichen kann. Wenn man ein eigenes beginnt, kann man bessere Arbeit leisten und die Dinge richtig organisieren und übersehen, aber man hat eine Menge anderer Hürden zu überspringen. Nach langem Recherchieren und Diskussionen mit unseren Freunden entschlossen wir uns, mit deren Hilfe ein eigenes zu gründen.

Jetzt suchen wir ein neues Stück Land in einem anderen Stadtteil, um weiteren bedürftigen Kindern zu helfen, wovon es hier ja leider jede Menge gibt. Wir planen uns dort wieder um 100 unterprivilegierte Kinder zu kümmern und eine Schule für sie zu bauen. Später wollen wir auchAusbildung für Jugendliche in einfachem Handwerk wie Nähen, Schreinerarbeiten usw. anbieten. Es gibt viele Möglichkeiten das Projekt zu erweitern – hängt nur von den Finanzen ab, die wir erhalten. Um diese Pläne verwirklichen zu können, brauchen wir mehr Unterstützung – für das Grundstück und dessen Eintragung, welche hier sehr kompliziert und teuer sein kann, und dann für den Schulbau usw. Bei unserer jährlichen Fahrt nach Europa im Sommer planen wir diesmal mehr Zeit dort zu verbringen, um Unterstützung für dieses neue Vorhaben aufzubauen.

Unsere Jahresberichte

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