25September2018

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Dez 2016

Jahresbericht 2016

Hier sind die wichtigsten Ereignisse vom vergangenen Jahr 2016:

Im Februar kam Wolfgangs älteste Tochter Angela für einen Monat in den Kongo und begleitete ihn nach Mushapo. Die Schüler genossen ihren jugendlichen Elan und hatten viel Spaß und Freude mit ihr beim Tanzen und Singen. Wir brachten ihnen zwei Sätze Fußballtrikots aus Deutschland, die sie sich enthusiastisch überzogen.

Wir besuchten alle 10 Klassen und waren beeindruckt von ihrer Begeisterung im Unterrichten und Lernen. Wir verbrachten auch Zeit mit Robert und seinem Helfer Laurent, unseren Vorarbeitern und Aufsehern der Bauarbeiten. In diesem Jahr konzentrierten sie sich auf den Fortschritt mit dem Bau des Gesundheitszentrums, die größte Notwendigkeit für das Gebiet im Augenblick. Hier ist ein Video über unsere Zeit in Mushapo.

Gesundheitszentrum, und dann muss alles richtig eingerichtet werden. Gleichzeitig fassen wir schon ein neues Projekt ins Auge, was gut vorbereitet und weit im Voraus geplant sein will, da solche Dinge im Afrika länger brauchen. Im Anschluss an unsere Rückkehr nach Kinshasa von unserem Besuch in Mushapo, machten wir eine Reise nach Nioki in der Provinz Mai-Ndombe, etwa 500 km nordöstlich von Kinshasa, um zu sehen, ob wir ein zukünftiges Projekt in dieser Region beginnen wollen.

Wir ziehen in Erwägung eine Schule im Dorf Mabala zu bauen, 7 km von Nioki entfernt, in Erfüllung unseres übergeordneten Ziels, das Landesinnere zu entwickeln, den vernachlässigten und bedürftigsten Teil Kongos. Um dies effektiver durchführen zu können, bietet sich die Möglichkeit an mit der dortigen schon existierenden NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) BBK zusammenzuarbeiten, deren Vereinsmitglieder in Kinshasa ursprünglich aus der Mai-Ndombe Region stammen und sich die Aufgabe gestellt haben, diese Gegend zu entwickeln. Niokis Holzfirma SODEFOR sponserte unseren Aufenthalt dort und will uns auch in Zukunft helfen.

In Kinshasa machte Wolfgang Angela mit unseren lokalen „ADH Congo“ Mitgliedern André, Francois und Gilbert und unseren anderen Freunden und Kontakten bekannt, damit sie die verschiedenen Aspekte unserer Arbeit im Kongo kennenlernen und uns besser bei zukünftigem Fundraising vertreten kann.

Wir trafen auch Jean, unseren lokalen Manager, der sich wegen seiner Diabetes-Behandlung immer noch in der Nähe von Kinshasa aufhält. Leider erlaubte ihm seine Krankheit bis heute nicht, nach Mushapo zurückzukehren. Er beaufsichtigt die Arbeit weiter per telefonischer Kommunikation – mit Schuldirektor Pierre, was die Schule betrifft, und mit Robert, was die Bauarbeiten betrifft. Wir sind mit ihm per E-Mail in Kontakt und erhalten regelmäßig Berichte und Fotos vom Projekt. Im Moment nimmt Pierre Fotos mit seinem Handy auf, da unsere alte Kamera nicht mehr funktioniert. Bei Wolfgangs nächstem Besuch in Mushapo wird er eine neue, gespendete Kamera mitbringen, damit wir wieder bessere Fotos in Zukunft erhalten können.

Inzwischen sind alle Wände des Gesundheitszentrums bis zum Dach hochgezogen. Die Außenwände wurden mit einer Zementmischung verputzt, um sie vor den starken Regenfällen zu schützen, die in dieser Gegend viel Schaden anrichten. Pierre verlor gerade sein Haus bei einem dieser Stürme und zog in das letzte noch stehende Haus der ehemaligen Farm SADR, in dem wir normalerweise bei unseren Besuchen in Mushapo wohnen. Die Fußböden des Gesundheitszentrums sind inzwischen auch fertig zementiert.

Nach den Sommerferien begann die Schule mit mehr Schülern denn je zuvor, 567 insgesamt, 477 in der Primarschule und 90 in der Sekundarschule. Das ist sehr erfreulich, da es zeigt, wie immer mehr Eltern unsere Schule schätzen und ihren Kinder eine Ausbildung zukommen lassen, die sie ohne unsere Schule wahrscheinlich nie bekommen hätten. Obwohl Jean im Moment nicht in Mushapo sein kann, was die Bauarbeiten verlangsamt, sind wir dankbar für den Fortschritt, der gemacht wird.

Während unserer jährlichen Sommerrundreise durch Deutschland zum Besuch unsere Freunde und Unterstützer hielten wir auch zwei ADH-Treffen ab, zuerst mit unseren neuen jungen Mitgliedern Angela, Jens und Melanie in Berlin. Auch Rudolf kam, um Melanie mit unserer Buchhaltung bekannt zu machen, die sie eines Tages übernehmen könnte, da er aus familiären Gründen etwas mehr in den Hintergrund rücken möchte. Dann hielten wir auch unsere Jahresversammlung in Issum mit den ursprünglichen ADH-Mitgliedern ab.

Unsere jährliche Rundreise durch Deutschland verlief erfolgreich; wir trafen und sprachen mit vielen unserer Freunde, einige am Telefon, und informierten sie über den Fortschritt unserer Arbeit. Gegen Ende dieser Reise nahmen wir an einem weiteren Interview mit unserem Freund und Moderator Christopher Griebel vom München TV teil.

Unsere von Jens und Andrej gestaltete Website wurde um zwei Sprachen erweitert, Tschechisch und Französisch, ein weiterer Meilenstein, denn unsere Übersetzer – Dieter und Eva mit anderen für Französisch – und Magda, Zuzka und Pavlina für Tschechisch – haben hart gearbeitet, um diese Website für unsere tschechischen und kongolesischen Freunde in ihrer Sprache zugänglich zu machen.

Die neue Facebook-Seite , die zunächst von Rudolf aufgesetzt, dann von Tiaré und Sebastian umgestaltet wurde, wird jetzt von Rudolf, Angela und Magda weitergeführt. Sie veröffentlicht momentan kurze Nachrichten in Deutsch, Englisch und Tschechisch. Wir hoffen, sie ‘gefällt’ Euch. Auf der ‚betterplace‘ Spendenplattform rufen Melanie und Angela zu einer speziellen Spendenaktion für Schulbänke in Mushapo auf.

Wolfgang plant Anfang 2017 in den Kongo zurückkehren, um den besten Weg zu finden, die Bauarbeiten in Mushapo fortzuführen, falls Jean nicht in der Lage sein sollte, wegen seiner Krankheit in das harte Leben im Busch zurückzukehren. Außer dem Besuch bei all unseren Freunden und Kontakten in Kinshasa würde er auch gerne eine weitere Reise nach Mabala bei Nioki machen, um zu sehen, wie unser nächstes Projekt beginnen könnte.

Unsere Jahresberichte

Die mangelhafte Infrastruktur macht es uns schwer den Teufelskreis der Armut und vielen Hindernisse im Landesinneren zu durchbrechen.

Schulgebäude für Mushapo

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