25September2018

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Mai 2005

Neue Hilfsprojekte

Nachdem wir den Kongo im Dezember verlassen hatten, wollten wir eine gute Untersuchung für Lenka in Deutschland bekommen, denn sie hatte sich von ihrer Operation im Mai nicht richtig erholt. Dabei fanden wir heraus, dass sie eine zweite Unterleib Operation brauchte. So überrascht dies auf uns zukam, so dankbar waren wir doch für diese Gelegenheit und dass alles gut ging. Lenka, die schon als Kind mehrere Operationen hinter sich hatte, war nun recht geschwächt, und wir suchten ein Einsatzgebiet, was nicht ganz so anstrengend ist wie Afrika, damit sie wieder gut zu Kräften kommen konnte. Freunde von uns in Veracruz, Mexiko, fragten uns, ob wir ihnen bei ihrer Missionsarbeit dort helfen könnten, was wir gerne angenommen haben. Wir sind nun hier seit zwei Monaten und sind froh darüber, denn es gibt viel zu tun.

Unser Vereinsbüro ist inzwischen auch umgezogen, von Datteln nach Rheurdt. In der Nähe von Rheurdt gibt es einen gleichnamigen Verein wie unseren, der sich nur etwas anders schreibt. Um Verwechslungen zu vermeiden und unser größeres Aufgabengebiet mit einzuschließen, haben wir den Namen unseres Vereins in “Aktive Direkt Hilfe e.V.” verändert.

Einige von Euch fragten uns, ob wir weiterhin humanitäre Hilfe leisten. Da dies zu unseren Vereinszielen gehört, so wie die Kinder- und Jugendhilfe und Verbreitung von Medien mit erzieherischem Wert im christlichen Sinn, werden wir all dies weiter ausüben, nur in einer etwas anderen Form als bisher. Statt der komplizierten und teuren Containerarbeit wollen wir andere Projekte vor Ort fördern, wovon wir hier einige Beispiele aufführen.

Das Team in Veracruz hat ein paar Projekte laufen, die wir auch in ähnlicher Weise in Afrika starten wollten. Einmal im Monat z.B. besuchen wir schwerkranke Kinder in den Krankenhäusern. Zuerst gibt es eine kleine Clown Show, um den Kindern etwas Freude zu bringen, und sie freuen sich immer riesig über diese tolle Aufmunterung. Danach gehen wir von Bett zu Bett zu allen Kindern, die zu krank sind und nicht zur Veranstaltung kommen konnten. Alle bekommen ein Traktat zum Lesen und es ergeben sich oft tiefe persönliche Gespräche mit den Verwandten, von denen fast immer einer bei den Kindern zu Besuch ist. Wir bieten ihnen an, wenn sie wollen, Jesus in ihr Herz aufzunehmen, und wir beten für ihre Heilung. Sie sind so dankbar dafür und brauchen viel Ermutigung, Inspiration, Zuneigung usw.

Ein weiteres Projekt, an das wir auch in Afrika dachten und hier mit unterstützen, besteht darin erzieherisch wertvolle Bücher an arme Familien zu verteilen, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken können, weil sie nicht genug Geld haben.  Sie sollen auch eine Chance haben und wenigstens Lesen lernen und so viel Ausbildung wie möglich bekommen.

Es erstaunt uns immer wieder, wie die Kluft zwischen Reich und Arm überall wächst besonders in den armen Ländern, wo es obendrein keine soziale Unterstützung gibt. Wenn man aus dem Stadtkern von Veracruz in die Randbezirke oder aufs Land kommt, sieht man schnell, wo Not am Mann ist. Jede Woche holen wir Lebensmittel bei verschiedenen Grosshändlern ab und verteilen sie an die Armen, die in den Baracken Vierteln leben und sehen müssen, wie sie alleine zurechtkommen.

Wir gehen auch zur Universität oder an den Strand und wo immer wir Menschen treffen können und sprechen mit ihnen über ihre Lebensfragen. Fast alle sind Gott gegenüber sehr offen hier und Leute aus allen Lebenssparten sind dankbar für ein offenes Ohr und Antworten aus Seinem Wort. Wir laden sie auch zum wöchentlichen Bibelstudium ein, wo Lenka mehr aktiv sein kann.

Auch wenn uns all dies sehr beschäftigt hält, bleiben wir per Email mit unseren Freunden im Kongo in Verbindung und sehen, wie wir ihnen helfen können. Sie sind sehr dankbar für das geistig stärkende Lesematerial, das wir ihnen regelmäßig zuschicken, und sie fragen uns nach mehr Activated Heften, um sie dort zu verteilen. Wir suchen nach dem besten Weg ihnen diese zukommen zu lassen.

Bitte betet weiter mit uns für den Frieden dort, besonders dass alles gut geht mit ihren ersten Wahlen in diesem Jahr. Wir wären auch sehr dankbar für Eure Gebete für Lenkas Gesundheit, damit wir  bald wieder in unser geliebtes Afrika zurückkehren können.

Unsere Jahresberichte

Die mangelhafte Infrastruktur macht es uns schwer den Teufelskreis der Armut und vielen Hindernisse im Landesinneren zu durchbrechen.

Schulgebäude für Mushapo

Rundbriefe

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