25September2018

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Mär 2009

Anissa Mary und weitere große Schritte nach vorne

Einige interessierte Unterstützer kommen zu uns in den Kongo, um sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Die Kommunikation wird oft durch Übersetzer in die Amtssprache Lingala erst ermöglicht…

Für alle, die es noch nicht wissen: seit einiger Zeit überlegten wir uns, evtl. ein kongolesisches Kind zu adoptieren. Wir erkundigten uns über die Möglichkeiten bei zwei Waisenzentren. Unerwartet schnell danach bekamen wir einen Anruf von einem der Zentren, dass jemand ein ausgesetztes neugeborenes Baby in der Nacht an der Straße gefunden hätte. So schockierend wie die Nachricht war, wir hatten schon öfters ähnliches gehört. Nachdem wir uns die Sache näher angeschaut und es uns genau überlegt hatten, entschieden wir uns das Baby anzunehmen. Wir gaben ihr den Namen Anissa Mary, und sie bringt uns und anderen solche Freude. Viele Kongolesen sind sehr berührt, dass wir eines ihrer Kinder adoptieren. Es ist ein Beweis für sie, dass wir um ihre Landsleute besorgt sind.

Die Lebensmittelverteilung bei unseren beiden Waisenzentren läuft weiter gut, und wir hatten wieder ein paar spezielle Besucher, die dabei mithalfen: ein Ehepaar von der deutschen Botschaft und ein Ehepaar von der belgischen Botschaft. Sie brachten auch Essen, Kleidung und Schuhe mit. Eine Lehrerin von der französischen Schule half uns mit ihren zwei Teens bei einer der Weihnachtsveranstaltungen. Während dieser Zeit waren wir besonders beschäftigt mit verschiedenen Programmen, sowohl für die 30 Waisenkinder in Kisenso und die 70 Waisenkinder in Mokali, als auch für Kinder in verschiedenen Krankenhäusern und dem Waisenhaus, wo wir Anissa gefunden hatten. Fisca, einer unserer Bibel Studenten, kam überall mit und übersetzte in die Ortsprache Lingala.

Unser Missionarskollege und Afrika-Liebhaber Roland, der Teil unseres Teams werden wollte, aber aus gesundheitlichen Gründen in England bleiben musste, kam für einen Monat zu Besuch. Er war eine große Hilfe, da er nicht nur wichtige Sachen mitbrachte, sondern auch tatkräftig anpackte. Die Deutsche Botschaft gab uns die größtmögliche Spende, die sie für ein Projekt wie unseres ausgeben konnte, ein riesiger Segen! Das bedeutet der Anfang unseres lang geplanten Gebäudes in Mokali, obwohl es noch ein paar wichtige Details auszuarbeiten gibt, bevor wir mit dem Bau beginnen können.

Die Preise z. B. schwanken im Moment sehr, und wir haben die übliche Herausforderung, gute Arbeiter zu finden, denen man auch vertrauen kann – keine leichte Aufgabe hier. Da die Spende nur für Material verwendet werden kann, suchen wir auch noch Sponsoren, die mit dem Transport und dem Arbeitslohn helfen können.

Ein weiterer besonderer Dank geht an die Firma Vodacom, die uns einen dringend benötigten Nissan Pick-up spendete. Das bedeutet eine große Hilfe, da Mobilität und Transport so wichtig sind für unsere Arbeit hier. Noch ein Höhepunkt war der Abschluss unserer ersten Bibel Studien Gruppe, die den „12 Grundbausteine“ Kurs beendete. Dieser grundlegende Trainingskurs ist sehr wichtig, da es hier so viele verschiedene Lehren gibt und viele Leute nicht wissen, was sie glauben sollen. Dieser Kurs gibt ein solides Verständnis der vielen praktischen und geistigen Richtlinien aus der Bibel, worauf die Leute ihr Leben aufbauen können. Und nach dem Abschluss können sie anderen beibringen, was sie selbst gelernt haben (2.Tim 2,2).

Unser Ziel ist, viele solche Studiengruppen aufzubauen, damit die Menschen überall lernen können, wie sie diese wichtigen und hilfreichen Werte in ihrem alltäglichen Leben anwenden können. Zum Schluss noch ganz herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit auf so verschiedene Weise unterstützen. Dank einiger neuer Pateneltern können wir jetzt ein Viertel der Waisenkinder in die Schule schicken.

Unsere Jahresberichte

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