22Mai2018

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Projekte
Schulbau

Schulbau

Bis zum Start unseres Schulprojekts Anfang 2011 hatte das Dorf Mushapo keine eigene Schule. Damit den Kindern der tägliche weite Fußweg in die Nachbardörfer erspart bleibt und zudem mehr Kinder eine gute schulische Ausbildung bekommen können, hat sich ADH die Realisierung des Schulprojekts in Mushapo zum Ziel gesetzt. Das Schulprojekt ist nachhaltig angelegt: Mit mehreren Schulgebäuden und hellen geräumigen Klassenzimmern aus soliden langlebigen Materialien soll in einem sicheren Gebäude der Schulbetrieb dauerhaft, bei jeglicher Wetterlage gewährleistet werden. Zudem können in der ländlichen Region wichtige neue Arbeitsplätze durch den Schulbau und den Schulbetrieb geschaffen werden.

Feb 2016

Fortschritte mit dem Gesundheitszentrum, wir hoffen auf baldige Inbetriebnahme

Robert zeigt uns die Fortschritte mit dem werdenden Gesundheitszentrum für Mushapo. Die Mauern sind fast fertig hochgezogen. Eine schnelle Fertigstellung ist dringend nötig! Die Dringlichkeit exemplarisch verdeutlicht: „Unser Schuldirektor Pierre in Mushapo bat uns, für seine Tochter zu beten, die an ihrem Hals einen großen roten Fleck hatte, etwa 10 cm im Durchmesser und auf eine Art Blutvergiftung hindeutete. Er sagte uns, dass viele Kinder dort an dem gleichen Problem leiden. Das arme Mädchen hatte wegen ihrer schrecklichen Schmerzen ihre Schule bereits seit einer Woche verpasst. Da unser medizinisches Zentrum noch nicht in Betrieb ist, gibt es keinen Arzt oder Gesundheitsstation in der Nähe, es sei denn, man läuft 35 km durch den Busch in die nächst größere Stadt. Nach dem Gebet für dieses kranke Mädchen gingen wir ins Bett und ich, sichtlich berührt, konnte nicht einschlafen und Tränen überkamen mich. Pierre hat neun weitere, hauptsächlich kleine Kinder in seiner Obhut. Drei davon sind seine eigenen, die anderen aus der Verwandtschaft, die sich nicht um sie kümmern kann, etwas, was man im Kongo oft antrifft. Wer solche Kinder in seinem Haus aufnimmt und sich um sie kümmert, ist ein Held in meinen Augen.“ (Wolfgang Schmidt)
Fortschritte mit dem Gesundheitszentrum, wir hoffen auf baldige Inbetriebnahme
Sep 2015

Aktueller Stand der Bauarbeiten

Folgende Baufortschritte konnten bei unserem Schulprojekt in Mushapo in der letzten Zeit erzielt werden: Das Wasserreservoir ist fertig und wartet auf die neue Regenzeit. Die Zementböden der Schulgebäude 1 und 2 sind fertiggestellt, das dritte Gebäude ist noch im Aufbau. Dessen Wände sind bereits bis zur Höhe der Fenster hochgezogen. Die Dächer für die drei geplanten Toiletten sind schon auf Holzstützen aufgerichtet. Ebenso steht bereits das Dach des Gesundheitszentrums und mit der Legung des Fundaments wird begonnen. Für den Zementboden und das Fundament des Gesundheitszentrums brauchen wir mehr Kies und werden lokale Arbeiter für den Transport zur Baustelle bezahlen.
Aktueller Stand der Bauarbeiten
Aug 2015

Ziegelsteinproduktion läuft weiter

Während der Schulferien nahm sich unser Manager Jean die Zeit für seinen jährlich zustehenden Urlaub, um seine Familie in Kinshasa zu besuchen. In Mushapo wird er während dieser Zeit von unserem Schuldirektor Pierre vertreten, um die Arbeit vor Ort zu beaufsichtigen, vor allem die fortlaufende Ziegelherstellung. Die Produktion neuer Ziegelsteine für das dritte Schulgebäude und die Gesundheitsstation läuft weiter auf Hochtouren. Vorbereitungen werden auch für das neue Schuljahr getroffen, zu dem wir etwa 400 Kinder in unserer Primär- und 100 in der Sekundärstufe erwarten.
Ziegelsteinproduktion läuft weiter
Jun 2015

Wasser Reservoir

Das neue Wasserreservoir ist fast fertig: Eine tiefe Grube wurde ausgehoben, Innenwände aus Backsteinen hochgezogen und anschließend mit Zement verputzt. Regenwasser wird von den Dächern der Schulgebäude aufgefangen und in das Reservoir geleitet. Hierfür wurden Gräben ausgelassen, Wasserleitungen von Klempnern in die Erde eingelassen und verbunden. Das Wasser kann dann bei Bedarf aus dem Reservoir abgeschöpft werden. Auch hat die Arbeit an den neuen Toiletten bereits begonnen und auch die Herstellung von tausend neuen Ziegeln für die kommenden Neubauten ist in vollem Gange. Leider gab es auch einige Rückschläge in diesem Monat. Zwei Kinder starben mangels medizinischer Versorgung an Typhus. Umso dankbarer sind wir für die Aussichten auf das bald entstehende Gesundheitszentrum in Mushapo, wo es dringlich gebraucht wird. Die Landfläche, auf der wir die Gesundheitsstation errichten werden, wird bereits jetzt für den Bau vorbereitet.
Wasser Reservoir
Mai 2015

Deutsche Botschaft hilft großzügig

Frau Manig, die Frau des deutschen Botschafters, die innerhalb der Botschaftsaufgaben Mikroprojekte betreut, besucht unser Schulprojekt in Mushapo. Bei unserem Besuch des neuen Schulareals besichtigen wir die alten Toiletten (Loch im Boden) und freuen uns, die Schule bald mit geeigneten neuen Toiletten mit Wasserspülung, Sickergruben und Handwascheinrichtungen versorgen zu können. Die Arbeit am Wasserreservoir hatte bereits begonnen, die Grube dafür ist schon ausgehoben. Zudem konnten wir auch sehen, wo die zukünftige Gesundheitsstation in der Nähe entstehen wird – alle drei Projekte von der deutschen Botschaft gesponsert. Wir sind Frau Manig, die mutig die ganze Strecke nach Mushapo unter diesen schwierigen Umständen auf sich genommen hatte, zu aufrichtigem Dank verpflichtet und auch der Deutschen Botschaft für ihre enorme Unterstützung unseres Projektes. Es beflügelt unsere Hoffnung, in diesem Land trotz der vielen Schwierigkeiten Änderungen bewirken zu können, wenn wir zielstrebig nicht aufgeben.
Deutsche Botschaft hilft großzügig
Apr 2015

Endlich! – Umzug in die neuen Schulgebäude

Der Schulbetrieb zog von den alten temporären Gebäuden und einem von uns auf der ehemaligen Farm SADR aufgebauten Backsteingebäude in die neuen Backsteingebäude auf unserem eigenen Grund und Boden um. Es war ein besonderer Moment für alle, bei dem die Kinder gerne mit der Säuberung des Schulgeländes halfen. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2011 ist für uns damit nach 4 anstrengenden Jahren ein Traum wahr geworden. Da wir zuerst ein Wasserreservoir aufbauen wollen, um das Regenwasser zu sammeln, bevor die Trockenzeit im nächsten Monat beginnt, muss der Bau des dritten neuen Schulgebäudes auf unserem Grundstück jetzt etwas warten. Eigene Wasservorräte vor Ort zu haben ist für die nächsten Bauvorhaben ausschlaggebend, damit wir kein Wasser vom nächsten Fluss 80 m weiter unten im Tal heraufschleppen müssen.
Endlich! – Umzug in die neuen Schulgebäude
Mär 2015

Die Dringlichkeit unserer Arbeit

Das zweite Schulgebäude ist fast fertig und kann bald benutzt werden. Die Fenster und Türen sind gezimmert, eingebaut und angemalt. Dies geschah gerade zur rechten Zeit, da vor zwei Wochen während eines starken Sturms in der Nacht das temporäre Schulgebäude, das dem Wind am meisten ausgesetzt ist, sehr schlimm beschädigt und unbrauchbar wurde. Vorübergehend nutzen wir jetzt ein paar kleinere Farmgebäude für den Unterricht der Schüler. Dies zeigt, wie dringend es ist, die neuen Backsteingebäude auf unserem Gelände fertigzustellen. Wir arbeiten daran, die zwei fast fertigen Gebäude so schnell wie möglich soweit zu haben, um für den Schulunterricht benutzt werden zu können. Danach geht es mit dem 3. Gebäude weiter, damit der gesamte Schulbetrieb so schnell wie möglich in den Neubauten stattfinden kann. In der Planungsphase ist zurzeit Zement zu besorgen, der zum einen zum Ausgießen der Fußböden der drei Schulgebäude nötig ist. Außerdem sollen richtige Toiletten mit Klärgruben und einem Wasserreservoir gebaut werden, um das Regenwasser während der Regenzeit für die Trockenzeit zu gewinnen.
Die Dringlichkeit unserer Arbeit
Feb 2015

Es wird fleißig weitergebaut

Das Mauerwerk des 2. Schulgebäudes wurde fertiggestellt. Wir haben eine kleine Verzögerung im Aufbau des 3. Gebäudes wegen dem Transport der Backsteine vom Produktionsort zur Baustelle. Die Eltern, die vorher dabei geholfen hatten, sind um diese Jahreszeit mit dem Anbau auf ihrem Feld beschäftigt und können nicht mit dem Transport helfen. Daher müssen wir zusätzliche Arbeiter einstellen. Die älteren Oberstufenschüler helfen uns zweimal pro Woche beim Transport der Backsteine. Sie sind froh, etwas zur Schule beitragen zu können, da sie für einen vergleichbaren Standard die Sekundarschule im 60 km entfernten Tshikapa besuchen müssten, was zumal viel umständlicher, bzw. für die meisten Schüler unmöglich wäre. Da es im Moment während der Trockenzeit kein Regenwasser gibt mussten wir Arbeiter finden, um Wasser aus der etwa 2 km entfernt gelegenen Quelle zur Baustelle zu bringen.
Es wird fleißig weitergebaut

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 Kinshasa wächst an allen Ecken und Enden, da sich die Landflüchtigen dort niederlassen und auf ein besseres Leben hoffen. Doch stattdessen wachsen die Probleme in der Stadt! 

Der Verstädterung entgegenwirken – Hilfe für die Dörfer

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