17Juli2018

header-actual2

 
Projekte
Schulbau

Schulbau

Bis zum Start unseres Schulprojekts Anfang 2011 hatte das Dorf Mushapo keine eigene Schule. Damit den Kindern der tägliche weite Fußweg in die Nachbardörfer erspart bleibt und zudem mehr Kinder eine gute schulische Ausbildung bekommen können, hat sich ADH die Realisierung des Schulprojekts in Mushapo zum Ziel gesetzt. Das Schulprojekt ist nachhaltig angelegt: Mit mehreren Schulgebäuden und hellen geräumigen Klassenzimmern aus soliden langlebigen Materialien soll in einem sicheren Gebäude der Schulbetrieb dauerhaft, bei jeglicher Wetterlage gewährleistet werden. Zudem können in der ländlichen Region wichtige neue Arbeitsplätze durch den Schulbau und den Schulbetrieb geschaffen werden.

Jan 2015

Fundament für das dritte Schulgebäude wird gelegt

Die Bauarbeiten laufen wie geplant. Das Dach für das dritte Backsteingebäude auf unserem Schulgelände steht bereits und das Fundament wird gerade gelegt. Unser 10 Hektar großes Grundstück um die neuen Schulgebäude herum, das mit hohem Elefantengras, Büschen und kleinen Bäumen überwuchert ist, wird gerodet, um ein neues Landwirtschafts-Projekt nahe dem Schulgelände vorzubereiten. In Kinshasa konnten wir uns vor ein paar Wochen mit dem deutschen Botschafter, Dr. Manig und seiner Frau, die auch in der Botschaft arbeitet, treffen. Wie der ehemalige Botschafter wollen beide unser Projekt weiterhin unterstützen, was eine große Hilfe für das Projekt bedeutet.
Fundament für das dritte Schulgebäude wird gelegt
Dez 2014

Das zweite Schulgebäude ist fast fertig

Das 2. Schulgebäude auf dem Grundstück der Schule ist bereits halb fertig aufgebaut. Das Holzgerüst inklusive Blechdach steht bereits und das Fundament ist auch gelegt. Stück für Stück werden die Ziegel für die Backsteinwände geschichtet und sorgfältig gemauert. Beim Transport der Ziegel vom Brennofen zur Baustelle helfen Schüler der Sekundarstufe tatkräftig mit. Parallel werden Backsteine für das nächste geplante Backsteingebäude auf dem Schulgelände gebrannt. Jedes dieser Gebäude wird aus 4 Klassenzimmern bestehen, womit der Schule zusammen mit den beiden Klassenräumen des ersten Gebäudes insgesamt 10 Klassenzimmer aus beständigen Materialien zur Verfügung stehen werden. Dies gibt der Schule eine gute Zukunft, denn die temporären Schulgebäude der alten Lehm-Farmhäuser werden nicht mehr lange halten. Alle anderen Farmhäuser, die nicht ständig repariert wurden, sind inzwischen eingefallen und es wird höchste Zeit, die Schule in die neuen Backsteingebäude umzuziehen.
Das zweite Schulgebäude ist fast fertig
Nov 2014

Wir können endlich weiterbauen

Die Bauarbeiten an unserem dritten Gebäude sind wieder voll im Gange. Auf dem bereits bestehenden Holzgerüst werden die Blechteile für das Dach verlegt und befestigt, die Gräben für das Fundament gezogen und ausgehoben und weitere Ziegelsteine für das Mauerwerk gefertigt. Leider verloren wir durch den Baustopp 70 Säcke Zement, da dieser unter den feuchten Klimabedingungen nach einem halben Jahr ausgehärtet ist. Neuen Zement holen wir in Angola, da dieser dort etwas günstiger ist, als in Tshikapa. Daher fuhr Jean an die angolanische Grenze und kaufte den benötigten Zement, der dann mit Lastenfahrrädern nach Mushapo gebracht wird. Mit jeweils 5 Säcken pro Lastenfahrrad wird der Zement eine Strecke von 100 Km befördert und kann nach 4 bis 5 Tagen auf unserer Baustelle in Mushapo in Empfang genommen werden.
Wir können endlich weiterbauen
Nov 2014

Ende des Baustopps – Kleiner Sieg über die Korruption

Bislang waren alle Versuche erfolglos: selbst der Gouverneur der Region West-Kasai konnte Chef Mungamba von seiner Forderung nach der Hälfte unserer Baumaterialen und viel Geld nicht abbringen. André organisierte ein Treffen mit dem Bildungsminister Herrn Maker Mwumba, der selbst aus Tshikapa stammt und die Situation vor Ort gut kennt. Seiner Ansicht nach fehlen Schulen besonders in dieser Region des Kongos, wo viele Menschen nomadisch leben. Insgesamt wirken sich diese Gegebenheiten negativ auf den Bildungsstand der Kinder aus, weshalb er unser Engagement mit Nachdruck begrüßt. Der Bildungsminister war schockiert über das Verhalten von Chef Mungamba, schaltete sich ein und nach einer Woche wurden alle unsere beschlagnahmten Baumaterialien zurückgegeben. Jetzt kann es endlich weitergehen. Kurz darauf erkundigte sich der Minister eigenständig nach der Situation vor Ort – Ein Mann mit Vision!
Ende des Baustopps – Kleiner Sieg über die Korruption
Okt 2014

Neuer Rückenwind durch die Dorfgemeinschaft

Seitdem der traditionelle Grand Chief mit seiner Forderung nach einer absurd hohen Zahlung von ‚Bestechungsgeldern‘ einen Baustopp unseres dritten Schulgebäudes erwirkte, lernten wir neue Wege zu beschreiten um gegen Korruption und den Mangel an Vision für Entwicklungen anzugehen. Mittlerweile ist der Unmut der Dorfbevölkerung von Mushapo über das Verhalten des Grand Chiefs so stark ist, dass die Dorfbewohner selbst auf verschiedenen Wegen versuchen auf Chef Mungamba einzuwirken. Zum Beispiel drängte der neue Leiter des Eltern Komitees unserer Schule Chef Muyeji dazu, seinen Vorgesetzen (Chef Mungamba) anzurufen und ihm nachdrücklich die Stimmung im Dorf nahezulegen, nämlich, dass der Schulbau unverzüglich weitergehen soll. Unterdessen besuchte der Administrator der Region Kamonia unsere Schule in Mushapo. Als er von diesem Disput hörte und zudem sah, dass wir inzwischen rund 70 Säcke mit mittlerweile ausgehärtetem Zement verloren haben, versprach auch er auf den Grand Chief einzuwirken. Es ist großartig zu sehen, wie auch die lokale Bevölkerung für das, was richtig ist, aufsteht und sich einsetzt.
Neuer Rückenwind durch die Dorfgemeinschaft
Sep 2014

Viele helfende Hände – wir hoffen auf Besserung

Da sich der Grand Chief aus Mungamba noch immer nicht einsichtig zeigt und somit der Baustopp weiterhin anhält, versuchen wir nun von allen Seiten aus die Situation so schnell wie möglich zum guten zu wenden und den Grand Chief zum einlenken zu bewegen: Gilbert telefonierte mit Chef Mungamba, jedoch besteht dieser weiterhin auf die Zahlung von ‚Bestechungsgeldern‘. Einen weiteren Versuch startete Andre, der den Gouverneur in Kananga anrief. Dieser war erstaunt darüber, dass das Problem noch immer nicht gelöst ist und versprach sich mit Chef Mungamba in Verbindung zu setzen und in unserem Sinne auf ihn einzuwirken. In Kinshasa hatte Wolfgang ein erfolgreiches Treffen mit dem deutschen Botschafter, Dr. Wolfgang Manig und Herrn Stumpf, zuständig für Entwicklungszusammenarbeit. Beide haben großes Interesse an unserem Projekt gezeigt und boten ihre Unterstützung an. Derweil versuchte Jean in Tshikapa die notwendige Registrierung unseres Grundstücks beim Katasteramt voranzutreiben. Auch dort war man empört über das Verhalten des Chefs Mungamba. Mit diesem neuen Rückenwind sind wir nun bestärkt, dass sich die verfahrene Situation bald auflösen wird.
Viele helfende Hände – wir hoffen auf Besserung
Mai 2014

Wir werden zu einem unerwarteten Baustopp gezwungen

Nachdem das Gerüst unseres neuen Schulgebäudes fertig gestellt war, wollten wir das guterhaltene Wellblechdach eines der alten zusammengebrochenen Lehmgebäude verwenden und als Dach für unser neues Schulgebäude aufsetzen. Dann schaltete sich aber der traditionelle Grand Chief aus Mungamba unerwartet ein, der die Chance witterte, Schmiergeld zu verlangen, damit wir weiter bauen können. Seine Begründung dafür ist so absurd, dass es uns sogar missfällt, diese zu veröffentlichen. Auch vermittelnde Gespräche konnten ihn nicht zur Einsicht bringen, dass er mit seinen Forderungen einen Baustopp erzwingt und dadurch seiner unterstellten Region schadet. Wir versuchen nun über verschiedene Stellen Einfluss auf ihn zu nehmen, sodass wir die Bauarbeiten bald wieder aufnehmen können, um das neue Schulgebäude so schnell wie möglich fertigstellen zu können.  
Wir werden zu einem unerwarteten Baustopp gezwungen
Apr 2014

Das dritte Backsteingebäude entsteht - der Dachstuhl steht

Die Bauphase des dritten Schulgebäudes hat auf dem Gelände südlich von Mushapo begonnen. Das Dach wird zuerst erstellt, damit die weiteren Bauarbeiten in der Regenzeit ungestört weitergehen können. Dieses Gebäude soll 4 neue Klassenzimmer aus Backsteinen auf dem neuen Schulgelände bringen.  
Das dritte Backsteingebäude entsteht - der Dachstuhl steht

Seite 3 von 7

Die größte Belohnung war, als ich eines Morgens vor der Schule stand und alle Kinder sangen mit ganzem Herzen tolle Lieder, als Zeichen ihrer Dankbarkeit.

Unsere Schule wächst – jetzt 150 Schüler

Rundbriefe

Sie möchten über die aktuellsten Fortschritte unserer Projekte informiert bleiben? Dann melden Sie sich für unseren Newsletter an. Hier können Sie sich auch wieder abmelden.

Kontakt aufnehmen

Haben Sie eine Frage oder ein anderes Anliegen an uns? Kontaktieren Sie uns einfach direkt! Wir freuen uns über Ihre Nachricht und bemühen uns, Ihnen schnellstmöglich zu antworten.

Kontakt aufnehmen

Ich möchte helfen

Sie möchten wissen, wie Sie uns dabei helfen können im Kongo zu helfen? Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie uns unterstützen können.

ADH helfen