17Juli2018

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Projekte
Schulbau

Schulbau

Bis zum Start unseres Schulprojekts Anfang 2011 hatte das Dorf Mushapo keine eigene Schule. Damit den Kindern der tägliche weite Fußweg in die Nachbardörfer erspart bleibt und zudem mehr Kinder eine gute schulische Ausbildung bekommen können, hat sich ADH die Realisierung des Schulprojekts in Mushapo zum Ziel gesetzt. Das Schulprojekt ist nachhaltig angelegt: Mit mehreren Schulgebäuden und hellen geräumigen Klassenzimmern aus soliden langlebigen Materialien soll in einem sicheren Gebäude der Schulbetrieb dauerhaft, bei jeglicher Wetterlage gewährleistet werden. Zudem können in der ländlichen Region wichtige neue Arbeitsplätze durch den Schulbau und den Schulbetrieb geschaffen werden.

Jun 2013

Bauarbeiten am zweiten Gebäude werden fortgesetzt

Nachdem das erste Gebäude fertiggestellt ist, machen wir jetzt mit dem Gebäude weiter, womit wir im vergangenen Jahr südlich von Mushapo auf unserem Gelände bereits begonnen hatten. Das Fundament und die Grundmauern sind schon vorhanden. Die überschüssigen Materialien vom ersten erstellten Gebäude haben wir zur aktuellen Baustelle gebracht. Zunächst werden Holzstützen aufgestellt und darauf das Dachgerüst aufgesetzt. Auf diesem Dachgerüst werden die Wellbleche aufgelegt, mit Nägeln befestigt und regendicht verschlossen. Diese Vorgehensweise hat vor allem zum Zweck, dass Materialien trocken gelagert werden können und die Arbeiter im Trockenen schaffen können.  
Bauarbeiten am zweiten Gebäude werden fortgesetzt
Mai 2013

Erstes Backsteingebäude ist fertig

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, das erste Schulgebäude aus Backstein nördlich von Mushapo auf dem alten Farmgelände ist fertig. Das Schulgebäude umfasst zwei helle große Klassenzimmer. Beim Bau wurden viele Fenster eingesetzt und die Innenräume weiß angestrichen. Um einen guten Schulunterricht zu gewährleisten, werden die Klassenzimmer jeweils mit Sitzbänken, einem Lehrerpult und einer Wandtafel ausgestattet.  
Erstes Backsteingebäude ist fertig
Apr 2013

Mehr Backsteine werden hergestellt

Nachdem wir das erste Schulgebäude aus Backsteinen aufgebaut haben, produzieren wir mehr Backsteine für das zweite Gebäude. Häuptling Muyeji zeigt uns eine neue Stelle, wo wir gute Lehmerde ausgraben können. Unsere neue Lehmgrube ist nur noch zwei Kilometer von der Baustelle entfernt. Die ausgegrabene Lehmerde wird per Hand ins Lagerhaus gebracht, wo sie zu Steinen gepresst und dann an der Luft getrocknet wird. Danach werden die getrockneten Steine zur Baustelle gebracht und zu einem Turm aufgeschichtet, mit einem Hohlraum unten für das Holzfeuer. Ein Luftloch wird oben zur Belüftung gelassen. Voilà, der Ofen ist fertig. Zum Brennen wird der Ofen mit Holz befüllt und angefeuert. Sobald das Holz im Inneren glüht, wird die Öffnung des Ofens mit Backsteinen verschlossen und von außen mit Lehm versiegelt. Sobald das Feuer im Inneren komplett verglüht ist, kann der Lehm abgetragen werden: Die Backsteine sind fertig.  
Mehr Backsteine werden hergestellt
Mär 2013

Der Plan wird umgesetzt: Wir bauen um

Wir entschließen uns das temporäre 20 x 4 Meter große Gebäude mit Backsteinen zu einem dauerhaften Schulgebäude umzubauen. Bei den Umbauarbeiten wird das Dach nicht abgesetzt, sondern zunächst mit Stützbalken abgesichert. Danach werden die alten Mauern aus Holz-Lehm Konstruktionen eine nach der anderen rausgeschlagen. Dann wird ein Fundament gelegt und darauf die Backsteinmauern hochgezogen. Für die Bauarbeiten werden die Materialien verwendet, die für das Gebäude südlich von Mushapo geplant waren. Im Zuge dieser Bauarbeiten werden außerdem die nebenstehenden temporären Gebäude an einzelnen Stellen erneuert. Als Beitrag zum Schulbau bekommen wir von der Firma Denys Eisenstangen und Diesel für unseren Generator gespendet.  
Der Plan wird umgesetzt: Wir bauen um
Feb 2013

Neue Herangehensweise zum Ausbau eines temporären Gebäudes nötig

Für den Umbau eines temporären zum dauerhaften, festen Gebäude mit Backsteinwänden entwickeln wir eine neue Kalkulation, um Materialien einzusparen und dadurch Kosten zu minimieren. Denn vor allem aufgrund der hohen Transportkosten sind Materialien wie Zement und Eisen hier im Landesinneren viel teurer als beispielsweise in der Hauptstadt. Beraten werden wir dabei vom Denys Team in Tshikapa und von Robert aus Mushapo, der sich hervorragend mit der Konstruktion von Häusern unter den örtlichen Gegebenheiten auskennt. Wir überlegen uns, ob wir den Umbau tatsächlich so bewerkstellen sollen.  
Neue Herangehensweise zum Ausbau eines temporären Gebäudes nötig
Jan 2013

Pläne zum Umbau eines provisorischen Gebäudes zum Backsteingebäude

SADR erlaubt uns, alle Farmhäuser dauerhaft als Schulgebäude zu nutzen. Wir überlegen uns eines der Gebäude, momentan mit Lehm-Holz-Konstruktionen, durch Backsteinwände zu stabilisieren und zu einem dauerhaften Schulgebäude umzubauen. Dafür sprechen wesentliche Überlegungen: Zum einen ist der Ausbau eines temporären Gebäudes im Vergleich zum Aufbau eines neuen Gebäudes erheblich kostengünstiger und geht deutlich schneller. Zwar sind die temporären Gebäude momentan noch gut erhalten, allerdings kann das wenig später, je nachdem wie stark die Unwetter in der Regenzeit ausfallen, bald anders aussehen. Auch werden die tragenden Holzbalken langsam von Termiten zerfressen, sodass sie ohnehin baufällig werden. Außerdem können wir dieses Gebäude zukünftig auch weiterhin als Außenstelle der Schule nördlich von Mushapo nutzen und dadurch den Schulweg für Kinder aus dem Nachbardorf Shamubenze um zwei Kilometer hin und zurück täglich verkürzen. Im Anschluss würden wir dann das Gebäude südlich von Mushapo fertigstellen und dort weitere Schulgebäude errichten.  
Pläne zum Umbau eines provisorischen Gebäudes zum Backsteingebäude
Nov 2012

Tische und Stühle werden angefertigt

Für unsere Schule werden in Mushapo Tische und Stühle für die Lehrer angefertigt und einfache Sitzgelegenheiten für die Schüler. Robert, ein begabter Handwerker und Schreiner aus Mushapo, ist eine große Hilfe bei der Herstellung von Einrichtungsgegenständen für die Schule. Außerdem kennt er sich sehr gut mit dem Bau von Gebäuden aus und war eine große Hilfe beim Umbau der Farmgebäude.
Tische und Stühle werden angefertigt
Okt 2012

Schulbeginn in temporären Schulgebäuden

Die einfachen Farmgebäude aus Holz und Lehm werden temporär für den Schulbetrieb genutzt. Hierfür werden zwei große Farmhäuser, jeweils mit einer Länge von 20 Metern und einer Breite von 4 Metern in vier Klassenzimmer umgebaut. Damit der Unterricht schnell beginnen kann, müssen die Klassenzimmer noch vorläufig ausgestattet werden. Hierfür produzieren wir einfache Wandtafeln und behelfsmäßige Schulbänke.  
Schulbeginn in temporären Schulgebäuden

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