23Mai2019

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Mit unseren Jahresberichten geben wir seit 2000 jährlich einen Überblick über die Fortschritte unserer Projekte. Neben zusammenfassenden Berichten zum aktuellen Projekt umfasst diese Rubrik auch bereits abgeschlossene Projekte. Dadurch wird der Werdegang der „Aktiven Direkt Hilfe“ in Afrika nachgezeichnet. Zu unserem aktuellen Projekt veröffentlichen wir zusätzlich regelmäßig die neusten Entwicklungen im Detail.

Jahresberichte
Der Weg eines Containers mit Hilfsgütern, welcher für Kinshasa bestimmt ist, führt durch Hafenstadt Matadi. Von dort aus wird er auf dem Kongo-Fluss in die Hauptstadt verschifft, oder auf dem Landweg transportiert. Die Transportkosten sind sehr hoch. Deshalb ist es wichtig zu prüfen wo die Not am größten ist. Während unserer alljährlichen Rundfahrt konnten wir wieder viele neue Hilfsgüter für den nächsten Container organisieren und möchten uns nochmals bei Euch allen bedanken, die Sachen gespendet oder anderweitig mitgeholfen haben, insbesondere bei der Zwischenlagerung und dem Transport nach Erfurt! Ganz herzlichen Dank auch an alle, die finanziell beigetragen haben, denn wie ihr wisst, können wir diese vollzeitige und ehrenamtliche Arbeit ohne Außenhilfe nicht verrichten. Neben der humanitären Hilfe planen wir auch wieder geistig anregendes und lehrreiches Material zu schicken, welches hier sehr dringend gebraucht wird. In unserer langjährigen Erfahrung (bei mir werden es an Weihnachten 30 Jahre sein) stellten wir fest,…

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Verteilung von Hilfsgütern an die Pygmäen – darunter viel medizinisches Material. Für unsere zukünftige Arbeit in dem wohl ärmsten Land der Welt – dem Kongo haben wir Vorbereitungen getroffen. Wir haben eine kurze Reise unternommen um dort Kontakte zu knüpfen, denn ohne wohlwollende Hände sind kleine Organisationen dort zum Scheitern verurteilt. Während die Pygmäen die ärmsten Leute auf dem Lande sind, die unsere Kleidung und Schuhe mehr als alle anderen brauchten, verteilten wir unsere anderen Hilfsgüter an die Notdürftigsten in den beiden Großstädten Douala und Jaunde. Dabei ging es uns darum, dass diese so vielen Menschen wie möglich zukamen, weshalb wir Institutionen auswählten, wo gleich mehrere guten Gebrauch davon machen konnten. Wir verteilten 15 Rollstühle, 9 Toiletten- und Duschstühle, 15 Paar Krücken, 16 Gehhilfen, 4 Computer, 4 Fahrräder, 5 Nähmaschinen und Werkzeuge an ein Altenheim, zwei Behindertenheime, eine Ausbildungsstätte für 300 unterprivilegierte Mädchen und vier Waisenhäuser. Verschiedene medizinische Hilfsmittel gingen…

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Verteilung von Kleidung, Schuhen usw. im Süden von Kamerun an Pygmäen, deren Existenz als Jäger durch die starke Abholzung des Regenwaldes immer mehr gefährdet ist und sich deshalb am Waldrand ansiedeln, zum ersten Mal ihre Kinder in die Schule schicken und langsam sesshaft werden. Stellt Euch vor, Ihr lebt in einem riesigen Wald, ohne Strom, Leitungswasser, Gas, Öl, Herd, Kühlschrank, Tisch, Stühle, Matratze; kein Fernseher, CD Spieler, DVD, Auto, Computer, Internet, Disco, Bank Konto, Geld; ohne Ausweis, Geburtsurkunde, Versicherung, Krankenhaus, Altersversorgung, Geschäfte, Straßen; keinen Luxus der modernen Gesellschaft oder was einige von uns für Notwendigkeiten halten. Ein Bild aus der Vergangenheit, aus einem Märchen, Buch oder Film? Nein, tatsächlich leben so noch Tausende von Menschen hierzulande, ähnlich wie unsere Vorfahren, und das vor gar nicht allzu langer Zeit. Sie leben in Hütten aus Rinde, Stöcken und Blättern; Betten und Bänke aus Holz und Bambus. Sie ernähren sich von dem, was…

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Unsere Jahresberichte

Unsere tägliche Motivation dafür ziehen wir aus dem innigsten Wunsch, diesen Kindern bessere Chancen in der Welt ermöglichen zu können.

Unsere Zielsetzung – Urbanisierung entgegenwirken

Rundbriefe

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