19November2018

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Unsere Zielsetzung

ADH versucht der voranschreitenden Urbanisierung im Kongo entgegenzuwirken!

Hilfe konzentriert sich auf die Ballungszentren

Mehr als zwei Drittel der kongolesischen Bevölkerung wohnen in unterentwickelten ländlichen Gebieten. [2] Geleistete Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich im Kongo jedoch hauptsächlich rund um die Hauptstadt Kinshasa, mit der Ausnahme vom Osten des Landes, wo viel Medienaufmerksamkeit herrscht. Der Rest des Landes ist sich ziemlich selbst überlassen, besonders die Bevölkerung in abgelegenen ländlichen Regionen. Dort fehlt es an einfachster Infrastruktur wie beispielsweise richtig ausgebauten Straßen. Lebensnotwendige Güter werden dadurch, vor allem aufgrund der anfallenden Transportkosten, extrem verteuert. Ein Sack Zement in der Hauptstadt Kinshasa kostet z.B. 14 US $, während der gleiche Sack Zement im ca. 1000 km entfernten Tshikapa bereits 40 US $ kostet (Stand: Jan 2014). Daher zieht der Großteil der ansässigen Hilfsorganisationen verständlicherweise die leichter zugänglichen und sichereren Einsatzgebiete mit besser ausgebauter Infrastruktur vor.

Voranschreitende Urbanisierung

In den abgelegenen ländlichen Regionen des Landes ist das Leben für die Menschen sehr schwer und geprägt von extremster Armut. Dies hat eine starke Landflucht zur Folge – Tendenz steigend (jährliche Urbanisierungsrate 4,2 % zwischen 2010 und Prognosen bis 2015). [3] Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht es die Menschen vom Land in die großen Städte. Ballungszentren, wie bspw. Kinshasa mit 10 Millionen Einwohnern, [4] sind bereits extrem überlastet, wachsen jedoch aufgrund des „Flüchtlingsstroms“ aus dem Landesinneren an allen Ecken und Enden. Die ohnehin großen Probleme der Großstädte werden dadurch weiterhin enorm verschärft. Für die Neuankömmlinge aus dem Landesinneren halten die Städte nur in den seltensten Fällen die erhofften Verbesserungen bereit. Im Kongo schätzt man die Arbeitslosigkeitsrate (Personen die kein regelmäßiges Erwerbseinkommen erzielen) auf derzeit ca. 80 % (Stand: Jan 2014). Auch für Familien mit festem Lohn reicht das Einkommen oftmals nicht zum Leben. Beispielsweise beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt von Lehrern im ländlichen Raum derzeit 60 US $ (Stand: Jan 2014). Über 80 % der Bevölkerung haben täglich weniger als 1,25 US $ zur Verfügung. [5]

Fokus auf ländlichen Regionen

Wie können wir mit unserer Arbeit im Kongo dazu beitragen, diesem Trend der Urbanisierung entgegenzuwirken, es sei denn, wir packen direkt an der Wurzel an? Wir haben die große Bedürftigkeit in ländlichen Regionen erkannt und setzen genau dort mit unserer Hilfe an. Wir wollen den Menschen neue Perspektiven für ihr Leben ermöglichen und für sie direkt vor Ort Änderungen herbeiführen, vor allem für die Kinder, damit sie eine bessere Zukunft haben. Unsere tägliche Motivation dafür ziehen wir aus dem innigsten Wunsch, diesen Kindern bessere Chancen in der Welt ermöglichen zu können. Gleichzeitig möchten wir anderen Hilfsorganisationen ein positives Beispiel sein und sie dazu ermutigen, sich ebenfalls im Landesinneren zu engagieren. Denn eine Ausweitung der humanitären Hilfe auf die ländlichen Gebiete ist von immenser Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung des gesamten Landes. Für die Landbevölkerung positive Veränderungen zu schaffen, sind in einem armen Land wie dem Kongo – trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse – keinesfalls nur aussichtslose Wunschvorstellungen. Dies möchten wir abschließend mit dem Beispiel von William Wilberforce ausdrücken: Den britischen Sklavenhandel zu stoppen erschien im 18. Jahrhundert, in Anbetracht der Zeit, ziemlich hoffnungslos. Durch sein unaufhörliches Streben konnte William Wilberforce schlussendlich im britischen Parlament dennoch die Abschaffung der Sklaverei erwirken.

[1] UN - Human Development Index (2013)

[2] CIA - Kongo: Urbanisierungsquote

[3] CIA - Kongo: Jährliche Urbanisierungsrate

[4] CIA - Einwohnerzahl Kinshasa

[5] BMZ - Erwerbseinkommen im Kongo

Fotogalerie
Übliches Transportfahrzeug.Leben ohne Elektrizität - Holzfeuer.Übliche Problematik - die schlechte Infrastruktur.Typischer Marktverkaufsstand.Blick auf Kinshasa.Straße in Kinshasa.Probleme von Kinshasa - Verschmutzung.Typische Szene in Kinshasa.

 Jeder kann seinen persönlichen Beitrag für Veränderungen leisten - helfen Sie uns zu Helfen. 

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